Skip to main content

Den richtigen Werkstattwagen auswählen

Rollwagen für die Werkstatt
Rollwagen für die Werkstatt Foto: © Can Stock Photo

Wer regelmäßig in der heimischen Werkstatt zu tun hat, der weiß genügend Stauraum und ein übersichtliches System zu schätzen. Mit einem hochwertigen Werkstattwagen sind nicht nur Hobbytüftler bestens für den Alltag ausgestattet. Damit der Werkstattwagen – auch Rollwagen genannt – seinen Zweck erfüllen kann, sollten Verbraucher allerdings bei der Anschaffung auf einige Details achten.

Verschiedene Ausführungen für unterschiedliche Ansprüche

Wie der neue Werkstattwagen konkret designet werden muss, damit Besitzer alle auf Anhieb finden, hängt in erster Linie von der individuellen Nutzung ab. Sollen auch kleinere Teile sofort griffbereit sein? Dann muss der Wagen zwingend über Schubladen verfügen.

Die Schubladen lassen sich im Optimalfall einfach öffnen sowie schließen und sind trotzdem schwer genug, um auch Utensilien aus Metall standzuhalten. Vor allem der Boden muss fest im Rahmen sitzen, damit er auch bei einer vollen Schublade nicht nach unten nachgibt.

Zudem ist die Größe des Tisches ist ausschlaggebend, um diesen in der Praxis optimal nutzen zu können. Wer genug Platz in einem separaten Hobbyraum hat, der sollte immer auf großzügigere Abmessungen zurückgreifen. Vor allem die Ablagefläche auf dem Wagen sorgt so dafür, dass hier neben Kleinteilen auch Bretter oder andere sperrige Objekte bequem abgelegt werden können.

Zudem gilt: Der Raum unter der Arbeitsfläche sollte optimal genutzt werden. Je mehr Fächer Schubladen und Halterungen integriert wurden, umso mehr Nutzen können Verbraucher aus dem Wagen ziehen.

Die richtigen Materialien wählen

Inzwischen gibt es Modelle aus Holz, Aluminium, Stahl und aus Hartplastik. Letztere sind in der Regel sehr günstig, halten allerdings großen Belastungen nur selten stand. Holz ist hingegen empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Verunreinigungen und wiegt zudem viel.

Wer zu Stahl greift, der kann sich einer guten Haltbarkeit und Stabilität sicher sein. Allerdings sorgt dieses Material dafür, dass der Werkstattwagen sehr schwer ist. Soll der Wagen regelmäßig bewegt und aufgebaut oder abgebaut werden, ist das eher ein Nachteil.

Modelle aus Aluminium bieten die optimale Mischung aus Haltbarkeit und einem geringen Gewicht. Zudem sieht das Material gut aus und ist sehr pflegeleicht.

Immer mobil bleiben – Wagen mit oder ohne Rollen?

Wer den Werkstattwagen regelmäßig von A nach B bewegen möchte, der greift auf ein Modell mit Rollen zurück. Die Rollen müssen gut in der Verankerung sitzen und aus einem hochwertigen Material gefertigt worden sein. Rollen aus Plastik würden zum Beispiel bei einer hohen Belastung nicht standhalten.

Rollen bringen allerdings auch einen Nachteil mit sich: Wer den Werkstattwagen zusätzlich außerhalb der Werkstatt nutzen möchte, der läuft Gefahr, dass der Wagen nicht plan steht oder gar wegrollt. Soll der Wagen also hin und wieder zum Beispiel auf unebenem Grund im Garten stehen, müssen die Rollen entweder festgestellt werden oder die Rollen müssen vorübergehend abmontiert werden. Hier sollte zu einem Wagen gegriffen werden, der optional zu einer stationären Version mit festen Standbeinen umfunktioniert werden kann.

Rollwägen mit oder ohne Werkzeug wählen

Wer sich gerade erst in das schöne Hobby Heimwerken und Co. einfindet, der wird noch nicht viel Werkzeug besitzen. In diesem Fall bietet es sich an, dass der Rollwagen für die Werkstatt mitsamt passendem Werkzeug angeschafft wird. Das spart jede Menge Zeit und stellt sich im Vergleich zum Einzelkauf oftmals als günstiger heraus.

Vorsichtig sein sollten Verbraucher dann, wenn das Komplettpaket weit unter dem Preis des Einzelkaufs liegt. Hier wurde wahrscheinlich am Werkzeug gespart. Minderwertige Werkzeuge können nicht nur gefährlich sein, sondern sie erschweren auch die Arbeit.

Soll der Wagen individuell und nur mit speziellen Markenwerkzeugen ausgestattet werden, ist der leere Wagen ohne Zubehör zu bevorzugen. Hier können sich Käufer den Inhalt so zusammenstellen, wie es der eigenen Arbeitsweise und den Vorlieben entspricht.



Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *